In eigener Sache & das Kältedilemma mit Alkohol

Mein letzter Post datiert (leider) mit 5. Dezmer 2025. Seither war ich mit umfangreichen Recherchen zu allerlei Detail-Bereichen zum Thema #lebenmitohnealkhol sowie mit zwei neuen Projekten beschäftigt (more details to come). Stillstand beduetet Tod - zunindest den meines Gehirns.
Und dann kam das Christkind und ich bekam eine neue Stereoanlage mit Bluetooth, USB, Radio, CD und sonstigemSchnick-SChnack geschenkt, was über die Weihnachtstage meine ganze Aufmerksamkeit fordern wollte. Für meinen Hör-Genuss drangen Dylan, Springsteen, Petty, Zevon und viele andere dieser Generation durch mein Wohnzimmer.
Aber, wie gesagt, natürlich ist mir das Thema #lebenmitohnealkohol nicht entglitten. Ganz im Gegenteil, verfolge ich auch die Tagesmedien aufmerksam, um zu sehen, wie diese mit diesem Themenkreis umgehen.
Um so überraschter war ich, dass die bunte Tages-Postille #Heute vom 12. Jänner 2026 (Tageszeitung will ich das echt nicht nennen) endlich - nach jahrelangem Bestehen mit dem notwendigen "Warum eigentlich?" - einen Artikel brachte, dessen Quintessenz überlebensnotwendig sein kann. "Warum Alkohol bei Eiseskälte gefährlich ist?" (bei der Originalüberschrift in der Postille fehlt das Fragzeichen, obwohl es sematisch erforderlich wäre; aber ich will ja nicht klugscheissen) lautet die Überschrift eines rund 50-zeiligen Textes zu eben dieser Problematik. Eigentlich hätte man es drastischer ausdrücken müssen; Panikmache ist ja eines der Grundprinzipien der Gartispostille, in diesem Falle wäre es aber keine Panikmache sondern schlichtweg eine Warnung. Und zwar eine Warnung vor dem Tode.
Tatsächlich. Ziehen sich in der Kälte die Blutgefäße aus Eigenschutz zusammen - der Körper versucht, die eigene Wärme im Körper zu behalten - erweitert der Alkohol die Blutgefäße. Das warme Blut kommt an die Hautoberfläche und erwärmt die Haut. Aber eben nur die Haut. Innerlich kühlt der Körper ab und es kann zu Unterkühling, Erfrierungen und zum Tod daurch kommen. Das ist in Österreich nicht erst einmal passiert. Das bedeutet: Der Alkohol gaukelt uns hier was vor (wie in vielen anderen Situationen auch) und führt uns nahezu ins Verderben.
Die Postille ließ hier sogar einen Klimaforscher namens Erich Hohenauer (mit eigenem Unternehmen: Dr. Erich Hohenauer, Höhentraining & Kälteexposition GmbH; wissenschatftlich umtriebig und gut vernetzt) zu Wort kommen. Auch eine Seltenheit bei diesem bunten Blättchen. Normal fragt man die KI, oder so. Jedenfalls finden "Sie Informationen über meine wissenschaftlichen Publikationen sowie weitere Evidenzen zur Hypoxie- und Kälteexposition." auf der Website des Wissenschafters.
Natürlich würde ich mir und uns allen wünschen, dass das Thema #Alkohol und die Folgen des (vielfach auch übermäßigen) Konsums in der breiten Öffentlichkeit der Tageszeitungen mehr Raum finden kann, soll oder gar muss - schließlich ist Österreich ein Hoch-Konsumland (Platz 4 im EU-Ranking - beachtliche Leistung - Achtung: Ironie). Aber trotz dieses Umstandes, der Legalität, der Akzeptanz und der raschen, eifachen un dgünstigen Verfügbarkeit, ist es nach wie vor ein Tabuthema. Schade eigentlich, denn wir alle könnten und Leid, Schmerzen und Geld ersparen.